Flensburger Hefte

Liebe

Die Sonne der Welt

Max Mustermann, Max2, Peter3

ISBN: 978-3-926841-90-2
Einband: kartoniert
Informationen: 200 Seiten
Inhaltsverzeichnis: Download als PDF
Preis: 15,00 €

Kurzbeschreibung

Mit Beiträgen von: Michael Alberts, Peter Dentler, Wolfgang Gädeke, Ute Hallaschka, Thomas Höfer, Dorte Ketelhut, Frank Linde, Arfst Wagner, Wolfgang Weirauch; 21 sw. und 8 farb. Abb.

Kaum etwas bewegt die Menschen seit alters her so sehr wie die Liebe. Und kaum etwas ist so vielschichtig und facettenreich wie die Liebe: Verliebtsein, Selbstliebe, Sex, Partnerschaft, Freundschaft, Nächstenliebe, kindliche, geschwisterliche oder geistige Liebe, Liebe zum Beruf oder zu einem Ideal. Wir kennen auch unglückliche Liebe und allerlei Hindernisse, die der Liebe entgegenstehen, sie erkalten oder gar in Haß und Zerstörung umschlagen lassen. Wie weit die Liebe im Leben anwesend ist, hängt davon ab, wie sehr der einzelne Mensch in der Lage ist, die Liebe zur Fähigkeit zu gestalten. Die Liebe kann auf Dauer nur dann in unseren Gedanken, Gefühlen und Taten anwesend sein und wirken, wenn wir es wollen.

Liebe ist eine Macht, und zwar die stärkste, die wir uns aneigenen können. Das erfordert Mut und auch die Erkenntnis, daß Liebe nicht nur ein Gefühl - und sei es noch so inniglich, rein, zart oder rauschhaft -, eine Idee oder einzelne Tat ist. Liebe ist eine allgemein gegenwärtige Kraft, die sich in der Welt und jedem Menschen auf verschiedene Weise äußern kann. Wir folgen in diesem Band den Spuren der Liebe und versuchen, ihr Wesen in ihren vielen Gestaltungen und Gesten zu erhellen.

 

 

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Erörterung essentiellster Fragestellungen.
Beiträge verschiedenster Autoren. Darunter einige, die der "Sache" wirklich auf den Grund gehen und in diesem Sinn dem Menschen Türchen zum Denken eröffnen. Pflichtlektüre für jede Partnerschaft.

Rezension in: Kuckucksei, 6/1999
Rezensent: René Stange

Die Frühjahrsausgabe der Flensburger Hefte unter dem Titel “Liebe – Die Sonne der Welt”, im April 1999 erschienen, widmet sich eben dem Thema, über welches sich unzählige Schriftsteller, Wissenschaftler aller Coleur und Theologen aller Konfessionen den Kopf zerbrochen und manchen Satz zu Papier gebracht haben.

Letztere sind es nun wiederum, in dem uns vorliegenden Heft, nämlich theologisch geprägte Journalisten, die mit sehr überschaubarer Vielschichtigkeit dem arg gebeutelten Thema “Liebe” auf den Grund gehen. Der Begriff ist seit jeher geprägt von Mißverständnissen, wurde ungezählte Male mißbraucht, geheuchelt, war Auslöser spektakulärer Verbrechen von der Antike bis in die heutige Zeit und wird auch in Zukunft immer wieder für Schlagzeilen sorgen.

Doch hier setzen die Autoren an. Es wird dem Leser versucht klarzumachen, daß er bei dem, was wir so alles unter Liebe verstehen, meistens doch mehr oder weniger auf dem Holzweg sind. Die Themenpalette reicht von A, wie alltägliche Gewalt in der Ehe, bis Z, wie Zweifel an der Liebe. Untermalt werden die Beiträge von anschaulichen Abbildungen bedeutender Kunstwerke, welche sich auch dem Thema widmen.

Interessante Thesen werden aufgestellt, wie zum Beispiel im Beitrag von Arfst Wagner. Im Interview mit Prof. Peter Dentler (Psychologe) ab Seite 94 wird unter anderem vom Befragten der Standpunkt vertreten, “daß die Liebe auch im Stundentakt daherkommen kann”, und es wird auf die Rollenmuster in den Beziehungen eingegangen.

Der Leser findet Zitate von Max Frisch, Rudolf Steiner und Bertolt Brecht, wobei jedoch nichts aus dem Zusammenhang gerissen wird. Weitere lesenswerte, recht interessierte Beiträge runden die Ausgabe ab und sind dazu imstande, bei manchen ein anderes Verständnis zu wecken, weil Einblicke geboten werden, die bisher bei nicht wenigen Menschen wenig Anklang gefunden zu haben scheinen.

Sicherlich wird alleine der Hinweis auf die religiöse Herausgeberin der Flensburger Hefte viele Neugierige davon abhalten, dieses Buch in der Bücherei anzufordern, was auf das bestehende Überangebot an religiöser Literatur in der Anstalt (Justizvollzugsanstalt Schwerte) zurückzuführen sein wird, jedoch wäre dies vorschnell geurteilt. Denn trotz des Hintergrundes ist diese Ausgabe sachlich, ehrlich und ohne jedes Brimborium aufgemacht.

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