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Kunstlicht und Mobilfunk

Wirkungen und Nebenwirkungen aus ganzheitlicher Sicht

Edwin Hübner, Jens-Hagen Karow

ISBN: 978-3-935679-99-2
Einband: kartoniert
Informationen: 126 Seiten
Inhaltsverzeichnis: Download als PDF
Preis: 19,80 €

Kurzbeschreibung

Wir verbringen einen immer größeren Teil unserer Zeit unter Kunstlicht und mit elektronischen Medien. Das Licht der stromsparenden Lampen in unseren Wohnzimmern und die praktischen Smartphones in unseren Jackentaschen verändern subtil die Art und Weise, wie wir die Welt wahrnehmen und wie wir miteinander kommunizieren.
Dieses Buch vermittelt ein grundlegendes Verständnis dieser Techniken und zeigt auf, welche gesundheitlichen Probleme das Kunstlicht und die mobile Kommunikation mit sich bringen. Vom anthroposophischen Gesichtspunkt aus wird darüber hinaus konkret beschrieben, welche Wirkungen Kunstlicht und Mobilfunkstrahlung auf den Lebensleib des Menschen haben.
Eine Reihe von Tipps weist auf Möglichkeiten hin, wie man gesundheitliche Risiken vermindern kann. - Zwei Wissenschaftler - der eine Mathematiker und Lehrer, der andere Arzt und Heilpraktiker - haben dieses Buch gemeinsam verfasst. 

18 farbige und 12 schwarzweiße Abbildungen

Rezension in: Erziehungskunst,  September 2015

Schlechtes Licht und gefährliche Strahlen

Endlich ist sie da: eine ganzheitliche Sicht auf die elektromagnetische Strahlung, welche sich unsichtbar und kaum bemerkt neben der Natur etabliert hat. – Der bewusste Zeit¬genosse will die neuen Techniken und die dahinter stehenden Kräfte verstehen und zwar sowohl technisch als auch spirituell.Für beide Seiten vermittelt dieses Buch ein grundlegendes Verständnis. Darüber hinaus werden die Wirkungen auf die Lebenskräfte des Menschen beschrieben und ihre untersinnlichen Kräfte – geradezu sensationell – in Bildern sichtbar gemacht. Zwei Wissenschaftler, der eine Mathematiker und Lehrer, der andere Arzt und Heilpraktiker, haben dieses erstaunliche Buch gemeinsam verfasst. Kunstlicht: Laut EU-Beschluss wird es ab 2016 das noch sonnenähnliche Halogen-Licht nicht mehr geben. Die (Kompakt-) Leuchtstoff-Lampen und (UV-)LED-Lampen sparen zwar Strom, ihr diskontinuierliches Lichtspektrum ist jedoch irritierend und der Vitalität abträglich. – Seelische Verhärtungen drohen. Mobilfunk: Der digitale Mobilfunk feiert seinen 23. Geburtstag – angesichts der weltweiten Verbreitung kaum zu glauben. Der Bequemlichkeit und Faszination der eleganten Alleskönner ist die Menschheit weitgehend erlegen. Warnungen werden gerne überhört und von Interessengruppen bekämpft. Wer viel mit dem Handy telefoniert, muss damit rechnen, dass sich sein Blut verändert und sein EEG im Schlaf; dass die Blut-Gehirn-Schranke niedriger wird, dass er Krebs bekommt und dass sein Erbgut geschädigt wird. Subtiler sind die Veränderungen im Wahrnehmen, Konzentrieren und Kommunizieren. Eine Reihe von Tipps zeigt Möglichkeiten, wie man die Belastungen und Gefahren verringern kann – wenigstens zu Hause. Wichtig zu wissen ist, dass Schnurlos-Telefone und WLAN-Anlagen genauso strahlen wie Handys und zwar auch im Stand-by-Modus, meist in der Basisstation. – Eine erste Abhilfe wäre so leicht wie schwer – nämlich: Abstand halten, Verkabeln und Ausschalten. Hingewiesen wird schließlich auf ausgleichende Gegengewichte zu den kränkenden Einflüssen der Technik, die uns als Unter-Natur zu dominieren drohen. So sollten deutlich niedrigere Grenzwerte für die Strahlen politisch gefordert werden (www.diagnose-funk.de). Auch könnte der Einzelne aktiv an seiner individuellen geistigen Entwicklung arbeiten: eine innere Forderung unseres technischen Zeitalters. 

Walter Burkart

 

Rezension in: die Drei 8-9/2016
Weite Perspektiven – knapp gefasst


Im Herbst letzten Jahres ist im Verlag der Flensburger Hefte ein kleines Buch erschienen, das sich mit den ›Wirkungen und Nebenwirkungen‹ – so der Untertitel – von (Kunst)licht und Mobilfunkbefasst. Dr. med. Jens-Hagen Karow und Dr. Edwin Hübner – Arzt der eine, Mathematiker und Physiker der andere – haben es sich zur Aufgabe gemacht, zwei sensible und hochumstrittene Bereiche des modernen tech-nischen Lebens allgemein verständlich darzustellen und in ihren Wirkungen auf Gesundheit und Lebensfeld des Menschen zu untersuchen. Eine spannende Kombination, in der verschiedenste Gesichtspunkte zusammengestellt sind!

Einführend werden zunächst die technischen Grundlagen vermittelt. Da punkten die Autoren mit ihrer naturwissenschaftlich-pädagogischen Vorbildung, die es ihnen erlaubt, komplizierte Inhalte verständlich zu beschreiben.


Im ersten Teil wird die gemeinsame Entwicklung von Licht und Bewusstsein thematisiert, bevor die geschichtliche Entstehung der Lichttechnologien (mit interessanten Ausflügen zu den verschiedenen Lumineszenzphänomenen) geschildert und die Wirkungen verschiedener Charakteristika des Lichtes (wie Lichtfarbe und -spektrum, ultraviolette und infrarote Lichtanteile usw.) beschrieben werden. Im Verlauf des Textes werden interessante Bezüge hergestellt, wie man den Menschen als Lichtwesen mit vielfältigen Beziehungen zu den Phänomenen von Licht und Farbe verstehen kann. Solche Aussagen werden aber oft nur angerissen und nicht immer belegt. Hier hätten etwas ausführlichere Darstellungen sicher noch mehr Überzeugungskraft entwickelt, gerade auch da, wo das anthroposophische Welt- und Menschenbild mit einbezogen wird.


Sehr gelungen ist der technische Teil: Die Funktionsweisen der verschiedenen Lampentypen (Glühbirne, Halogenleuchte, Leuchtstoff- oder Energiesparlampe und LED) werden einfach und verständlich dargestellt, so dass man auch als Laie einigermaßen orientiert ist und beispielsweise die Bedeutung von Farbtemperatur und Farbwiedergabe für die Lichtqualität nachvollziehen kann.Und die Quintessenz: Licht ohne Wärme ist Licht ohne Leben, bestätigt sich in derAbhandlung über die gesundheitlichen Risiken. Hier wie überall wird viel mit Quellen aus demInternet gearbeitet, es bedarf einiger Mühe, die zum Teil sehr langen Links einzugeben. Andererseits ist dadurch Aktualität gewährleistet auf einem Gebiet, wo die Entwicklung ständig fortschreitet.
Eine Besonderheit des Buches ist die Einbeziehung von Wahrnehmungen im Bereich der Lebenskräfte. Grundlage ist die Bildekräfteforschung, deren Ansatz zu Beginn des entsprechenden Kapitels von Karow kurz methodisch erläutert wird. Er weist dabei auf die Schwierigkeit hin, solche Beschreibungen derart zu formulieren, dass sie auch ein Leser ohne eigene Erfahrungen nachvollziehen kann – ein Problem, auf das Rudolf Steiner ebenfalls immer wieder hingewiesen hat. Karows Darstellungen wohnt eine beträchtliche Eindringlichkeit inne – ob ihm bei seinen Ausführungen bis ins Wesenhafte hinein auch ein dem Übersinnlichen kritisch eingestellter Leser immer folgen wird, muss offen blieben.
Das Kapitel zum Mobilfunk ist ähnlich aufgebaut wie der Teil zum Licht: Zu Beginn werden technische Grundlagen und geschichtliche Entwicklung der Technologie prägnant und verständlich dargestellt. Die Fakten sprechen für sich, und die Menge an Warnungen und belegten medizinischen Studien zu den vielen möglichen Folgen von gepulster Strahlung wirkt einigermaßen erschreckend, wenn man sie so zusammengetragen liest. Die Hinweise zum vorsichtigen Umgang mit einer derart risikobehafteten Technologie sind sachlich gehalten und nachvollziehbar, und die Zeichnungen zur Wirkung auf den Bildekräfteleib des Menschen sprechen für sich.


Die Schlusskapitel versammeln unter der Überschrift ›Was kann man tun‹ noch einmal ganz verschiedene Aspekte: Gesellschaftliche und politische Auswirkungen eines veränderten Kommunikationsverhaltens, der Umgang mit den persönlichen Daten, Gesichtspunkte der Salutogenese, Gedanken zur Stellung des Menschen zwischen Technik und Natur und die Beziehung zum Geistigen als Notwendigkeit, um in der heutigen Zeit bestehen zu können. Möglichkeiten zur Vertiefung, die im vorgegebenen Format nur bedingt stattfinden kann, findet man schließlich noch im gut strukturierten Literaturverzeichnis.


Den Autoren war es ein Anliegen, einerseits die Grundlagen für ein sachliches Verständnis der Problematik von Kunstlicht und Mobilfunk zu vermitteln, die im leuchtenden Handydisplay wie symbolisch verbunden erscheinen. Zum anderen wollten sie die damit einhergehenden Risiken vom ganzheitlichen Standpunkt des anthroposophischen Menschenbildes und unter Einbeziehung einer konkreten Beobachtung des Ätherischen beschreiben. Damit ist ihnen ein Blick aufs Thema gelungen, der in dieser Art wohl noch ziemlich einmalig ist. Bei der Brisanz der Materie möchte man dem Buch möglichst viele Leser wünschen, die es zum Anlass nehmen, sich sachlich, aber auch in aller Tiefe mit der besprochenen Problemstellung auseinanderzusetzen.

Ulrike Wendt


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